Ratgeber

Beckenbodentherapie in Westerstede: Unterstützung bei Inkontinenz, Senkungsbeschwerden und Beckenschmerzen

Beckenbodenbeschwerden können viele Lebensbereiche beeinflussen. In der Ammerland Praxis begleitet Jasmin Schwarz Frauen und Männer mit physiotherapeutischer Beckenbodentherapie.

Beckenbodentherapie in Westerstede: Unterstützung bei Inkontinenz, Senkungsbeschwerden und Beckenschmerzen

Verlierst du beim Husten, Niesen oder Sport ungewollt Urin? Musst du ständig zur Toilette oder kommt der Drang sehr plötzlich? Spürst du ein Druck- oder Senkungsgefühl im Becken oder hast du Schmerzen, die dich beim Sitzen, Bewegen oder im Alltag einschränken? Solche Beschwerden sind häufig – aber sie müssen nicht einfach hingenommen werden.

In der Ammerland Praxis bieten wir jetzt physiotherapeutische Beckenbodentherapie an. Jasmin Schwarz hat die Basiskurse 1 und 2 der Physio-Pelvica®-Ausbildung abgeschlossen und begleitet Menschen mit Beschwerden rund um Beckenboden, Blase, Darm und Becken.

Bei welchen Beschwerden kann Beckenbodentherapie unterstützen?

Beckenbodenbeschwerden können sehr unterschiedlich aussehen. In der Therapie schauen wir deshalb nicht nur auf ein einzelnes Symptom, sondern auf deine persönliche Situation, deine Ziele und die Belastungen in deinem Alltag.

Unsere Beckenbodentherapie kann unter anderem bei folgenden Beschwerden sinnvoll sein:

  • Senkungsbeschwerden oder einem Druck- und Fremdkörpergefühl im Becken
  • ungewolltem Urinverlust beziehungsweise Harninkontinenz
  • Belastungsinkontinenz, zum Beispiel beim Husten, Niesen, Lachen, Heben oder Sport
  • Dranginkontinenz mit plötzlich starkem, schwer kontrollierbarem Harndrang
  • Mischformen aus Belastungs- und Dranginkontinenz
  • Stuhlinkontinenz oder ungewolltem Verlust von Darmgasen
  • Beschwerden während oder nach der Schwangerschaft
  • Beschwerden nach der Geburt oder nach Operationen im Beckenbereich
  • chronischem Beckenschmerzsyndrom

Auch wenn du unsicher bist, ob deine Beschwerden zum Beckenboden passen, kannst du dich an uns wenden. Eine genaue Anamnese und eine individuelle Befundung sind der erste Schritt.

Was passiert bei der Beckenbodentherapie?

Zu Beginn sprechen wir in Ruhe über deine Beschwerden, mögliche Auslöser, bisherige Untersuchungen und deine Ziele. Dabei kann es zum Beispiel um Toilettengewohnheiten, körperliche Belastungen, Schwangerschaften, Operationen, Schmerzen oder Veränderungen beim Wasserlassen und bei der Stuhlentleerung gehen.

Anschließend prüfen wir – passend zu deiner Situation – unter anderem Haltung, Atmung, Bewegungsverhalten, Kraft, Koordination und die Fähigkeit, den Beckenboden anzuspannen und wieder zu entspannen. Beckenbodentherapie bedeutet dabei nicht einfach, möglichst kräftig anzuspannen. Manche Menschen benötigen vor allem mehr Kraft und Ausdauer. Bei anderen stehen eine bessere Wahrnehmung, Koordination, Entspannung oder der Umgang mit Druck und Belastung im Vordergrund.

Du bekommst alltagsnahe Übungen und Strategien, die zu deinen Beschwerden und deinem Leben passen. Ziel ist, dass du deinen Körper besser verstehst und Schritt für Schritt wieder mehr Sicherheit bei Bewegung und im Alltag gewinnst.

Vaginale Untersuchung für Frauen – nur mit deiner Zustimmung

Für Frauen bieten wir zusätzlich eine vaginale Untersuchung an. Sie kann helfen, die Beckenbodenmuskulatur gezielter zu beurteilen. Dabei können zum Beispiel Muskelspannung, Kraft, Koordination, Schmerzen und die Fähigkeit zur Anspannung und Entspannung eingeschätzt werden.

Eine solche Untersuchung wird vorher ausführlich erklärt. Sie findet nur statt, wenn du dich damit wohlfühlst und ausdrücklich zustimmst. Du kannst jederzeit Fragen stellen, die Untersuchung ablehnen oder sie abbrechen. Sie ist keine Voraussetzung für eine physiotherapeutische Behandlung. Wenn du keine vaginale Untersuchung möchtest, besprechen wir andere Möglichkeiten der Befundung.

Kann eine KG-Doppelverordnung sinnvoll sein?

Bei einer Beckenbodentherapie kann eine längere, zusammenhängende Behandlung in bestimmten Situationen sinnvoll sein – zum Beispiel, wenn eine ausführliche Befundung oder ein komplexes Beschwerdebild mehr Zeit benötigt. Eine sogenannte Doppelbehandlung muss medizinisch begründet und ärztlich verordnet werden. Ob sie in deinem Fall möglich und sinnvoll ist, entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt.

Sprich bei der Verordnung am besten konkret an, dass du Beckenbodenbeschwerden hast und eine spezialisierte physiotherapeutische Befundung und Behandlung benötigst. Die Praxis kann dir erklären, welche Angaben auf der Verordnung wichtig sind. Eine Doppelbehandlung erhöht nicht automatisch die zulässige Gesamtmenge der Behandlungseinheiten – sie bündelt zwei Behandlungseinheiten in einem zusammenhängenden Termin, wenn dies entsprechend verordnet wurde.

Beckenbodentherapie bei Jasmin Schwarz in Westerstede

Jasmin Schwarz ist Physiotherapeutin und hat die Physio-Pelvica®-Basiskurse 1 und 2 abgeschlossen. Damit hat sie eine spezialisierte Grundlage für die physiotherapeutische Arbeit bei Funktionsstörungen des Beckenbodens erworben.

Die Therapie richtet sich an Frauen und Männer. Die vaginale Untersuchung bieten wir zusätzlich für Frauen an. Deine persönlichen Grenzen und deine Ziele stehen dabei immer im Mittelpunkt.

Wenn du Beschwerden hast oder zunächst klären möchtest, ob Beckenbodentherapie zu dir passt, sprich uns gerne an. Gemeinsam schauen wir, welcher nächste Schritt für dich sinnvoll ist.

**Du möchtest einen Termin oder hast Fragen?** Nutze unser [Kontaktformular](/kontakt-anfrage) oder ruf uns unter [04488 / 77177](tel:+49448877177) an.

*Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine ärztliche Untersuchung oder Diagnose. Bei Blut im Urin oder Stuhl, starken oder neu auftretenden Schmerzen, Fieber, plötzlich auftretender Inkontinenz oder anderen akuten Beschwerden solltest du ärztliche Hilfe suchen.*

Direkter Kontakt

Vereinbare jetzt deinen Termin in der Ammerland Praxis.

Ob akute Beschwerden, gezieltes Training oder der Wunsch nach mehr Beweglichkeit im Alltag: Wir freuen uns darauf, dich persönlich in Westerstede zu begleiten.